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Produktinformationen "Giusti Dal Col - Amarone della Valpolicella DOCG"

Das Veneto ist als Weinanbaugebiet inzwischen weltweit bekannt. Namen wie: Lugana, Valpolicella, Amarone und natürlich Prosecco sind selbst Nicht-Weinfreaks ein Begriff. Doch durch seine verschiedenen Bodenbeschaffenheiten und klimatischen Bedingungen ist auch für den geneigten Weinkenner das Veneto ein anspruchsvolles, interessantes Anbaugebiet. Die Dolomiten, der nördliche Teil des Veneto liegen in den südlichen Alpen und weisen einen hohen Anteil an kalkhaltigem Verwitterungsgestein auf. Zudem gibt es hier durchaus frostige Jahreszeiten und selbst im Sommer kühlt es in den Nächten deutlich runter. Die hier entstehenden Weine sind mineralisch und elegant. Der westliche Teil des Veneto ist geprägt vom Mikroklima des Gardasees. Moränenschotter, Kies- und Sandsteinböden und Tuffstein bilden hier die Unterlage für den Weinanbau. Aus Trebbiano di Lugana können die hier ansässigen Winzer säurearme Weißweine mit üppigen Aromen und aus den roten Rebsorten wie Bardolino mineralbetonte leichte Rotweine keltern. In der weitläufigen Po-Ebene, die sich bis an die Adriaküste streckt findet man Schwemmlandschotter, Lehm, Sand- und Kiesböden. Die meisten der industriell gefertigten Pinot Grigios kommen hierher. Die bekannte Prosecco Region, mit ihren Hochburgen Valdobbiadene, Conegliano und Asolo liegen weiter westlich, nördlich des Piave. Hier wird die Glera-Traube zu den beliebten Pricklern verarbeitet. Nicht nur die fast 80.000 Hektar Rebfläche, die das Veneto zu einer der produktivsten Anbauregionen Italiens machen, sondern auch die Kraftfahrzeug- und Modeindustrie und nicht zuletzt der Tourismus tragen ihren Anteil daran, dass das Veneto die wirtschaftsstärkste Region Italiens ist.

"Wein ist, wie Kunst, Materie, Farbe, Licht, Erfüllung der Sinne, Wahnsinn und Vernunft, geduldige Forschung und zeitlose Leidenschaft." Dieses Zitat von Ermenegildo Giusti lässt erahnen wie tiefgründig er sich mit dem Thema Wein beschäftigt hat. Sein Vater wurde im französischen Venissieux geboren und produzierte später in der italienischen Heimat der Familie eher einfache Weine in Conegliano. Ermenegildo zog es zunächst hinaus in die neue Welt. An der Westküste Kanadas gründete er ein sehr erfolgreiches Bauunternehmen und 2000 erwarb er mit seinem inzwischen ansehnlichen Vermögen das alte Weingut seiner Schwiegereltern in Nervesa della Battaglia in den Montello Hügeln nordwestlich von Treviso. Innerhalb weniger Jahre kaufte Giusti zehn Landgüter (Tenute) mit Rebpflanzungen und Olivenölproduktion, sodass die Rebfläche des Weinimperiums inzwischen auf 75 Hektar angewachsen ist. Seit 2021 ist die Tenuta Giusti von der italienischen Landesregierung zertifiziert nach den Maßstäben der integrierten Produktion. Die integrierte Produktion ist definiert als "ein Produktionssystem für Lebensmittel, das ausschließlich Mittel für den Anbau und die Verteidigung landwirtschaftlicher Kulturen gegen Widrigkeiten verwendet, die darauf abzielen, den Einsatz synthetischer chemischer Substanzen auf ein Minimum zu reduzieren und die Düngung unter Berücksichtigung ökologischer, ökonomischer und toxikologischer Grundsätze zu rationalisieren". Ermenegildo hat es sich zusätzlich zur Aufgabe gemacht autochtone Rebsorten wie Recantina und Perrera wiederzubeleben und die alten Kulturgüter seiner Heimat zu erhalten. So renovierte er z.B die Abtei Sant`Eustachio. Bei Giusti Wine kann man herrlich übernachten und von dort aus sternförmig die wunderschönen Orte in der Umgebung erkunden. Eine Weinprobe im faszinierenden neuen Weinkeller, darf hierbei natürlich nicht fehlen. Ein neuer Gewinn im Weinausbau konnte "Gildo" übrigens in 2021 erzielen. Keine geringere als die Önologin Graziana Grassini, bekannt von Sassicaia und Co. ist nun bei Giusti unter Vertrag. Wir denken ein Weingut, dass man sich merken sollte!

Auch im Valpolicella, etwas westlicher von dem Hauptsitz in Nervesa, besitzt Giusti zwei Weinberge. Hier werden die Trauben für den Amarone, (80% Corvina Veronese und Corvinone und 20% Rondinella) im späten Herbst bei voller Reife handgelesen. Für den Amarone werden die Trauben nun getrocknet. In kleinen Kisten zu ca. 4-5 kg liegt das Lesegut 3-4 Monate auf dem gut belüfteten Dachboden. In dieser Zeit verlieren die Beeren ca. 45% ihres Eigengewichts, so dass bei der Pressung im Januar/Februar ein hochkonzentrierter Most gewonnen wird. Im Edelstahl erfolgt zunächst für bis zu 40 Tagen die Mazeration und erste Gärung. Der weitere Ausbau findet für 24-28 Monate in 500l Eichenfässern statt und die endgültige Reifung in der Flasche für weitere 12 Monate im Keller. Klassischerweise ist der Amarone von Giusti geprägt von Aromen nach getrockneten Pflaumen, Amarenakirschen und Brombeeren, einem intensiven Duft von dunkler Schokolade, leichtem Lakritz und Pfeffer. Der Amarone von Giusti ist ein üppiger, kraftvoller Wein mit einer sanften Tanninstruktur. Als Essensbegleiter eignet er sich zu kräftigen Wildgerichten oder gereiftem Käse, aber eigentlich genießen wir Amarone bei einem romantischen Date vor dem Kamin.

Rebsorten: Corvina, Corvinone, Rondinella

Herkunft: Veneto, Valpolicella DOCG

TIPP: Das Weingut Giusti verfügt über wunderschöne Gästezimmer und Appartements - persönlich bereits mehrfach genossen und daher mehr als gerne an dieser Stelle auch unsere Weiterempfehlung!

Preise & Auszeichnungen:

2018 Decanter DWWA - Silver medal (2013)

2018 James Suckling - 94 Pt. (2013)

2018 Meiningers Weinwelt - 91 Pt. (2013)

2018 Sakura Japan Women's Wine Awards - Silver medal (2013)

2017 James Suckling - 92 Pt. (2013)

2015 James Suckling - Gold medal (2010)

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Masseria Li Veli - Susumaniello - Salento IGP
Masseria Li Veli - Susumaniello - Salento IGP

Apulien, die Südost Spitze Italiens, mit dem Adriatischen Meer im Osten und dem Golf von Tarent im Westen ist auf den ausgedehnten Ebenen geprägt von Landwirtschaft, Oliven Getreide, Tomaten und Zitrusfrüchte werden hier in höchster Qualität angebaut. Jahrelang wurde das Traubengut aus dieser Region jedoch stiefmütterlich nach ganz Europa exportiert, zur Wermuterzeugung destilliert oder zu Traubenmostkonzentrat verarbeitet. Bis vor einigen Jahrzehnten einige Produzenten anfingen mit neuester Kellertechnik aus dem sonnenverwöhnten Rebgut eigene, gefällige, fruchtbetonte und kräftige Weine herzustellen. Speziell die geringe Säure und weichen Tannine der Rotweine fanden schnell Anhänger in der Weinwelt. Inzwischen ist Apulien für seine Primitivo di Manduria bekannt. Die Weissweine sind jedoch noch ein Geheimtip von Weinkennern. Die Ursprünge der Masseria Li Veli gehen zurück bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts, als der international bekannte Ökonom, Universitätsprofessor und Senator Marchese Antonio de Viti de Marco auf mittelalterlichen Grundmauern an den südlichen Hängen des Murge-Hügels ein Weingut errichtete. 1999 kaufte die Familie Falvo, die früher im Besitz des renommierten Weinguts Avignonesi in Montepulciano (Toskana) waren, das Weingut in Cellino San Marco, renovierten mit Sorgfalt den historischen, mit einem Sterngewölbe versehenen Weinkeller und brachten die neueste Technik ein. Die ca. 36 Hektar Rebfläche, bepflanzt mit den traditionellen apulischen Sorten: Negroamaro, Primitivo, Susumaniello und Malvasia Nera, sowie den weißen Sorten Fiano und Verdeca, beließen sie in der traditionellen Albarello-Erziehung; d.h. die Reben sind dicht gepflanzte Wein"bäumchen", sogenannte Buschreben. Die dichte Bepflanzung macht maschinelles Arbeiten in den meist viereckigen und von Oliven, Pinien und Trockenmauern - ähnlich der französischen Clos - eingegrenzten Weinbergen unmöglich und somit wird bei Li Veli jede Traube von Hand gelesen. Jedes Jahr kommen nur ca. 400.000 Flaschen aus dem klimaregulierten Weinkeller. Der Susumaniello Askos (ein griechischer Begriff für ein Gefäß für kostbare Flüssigkeiten), wird erst im Stahltank vinifiziert und dann neun Monate teilweise in Barriques, teilweise in großen Holzfässern ausgebaut. Im Glas schimmert der Susumaniello tief rubinrot und leicht violett. Er hat volle fruchtige Aromen nach Himbeeren, Kirschen, Rhabarber und schwarzen Johannisbeeren, hinzu kommen die würzigen Aromen wie Lakrids, dunkle Schokolade und leicht an Leder erinnernde Noten. Durch seine sanfte Tanninstruktur und seine schön eingebundene Säure erscheint er sowohl sehr frisch als auch druckvoll vollmundig. Wenn Sie ihn als Essensbegleiter einsetzten wollen, empfehlen wir kräftige Pasta- oder Schmorgerichte, eigentlich genießen wir den Susumaniello Askos jedoch gerne entspannt mit hochgelegten Füssen auf dem Sofa. Rebsorte: Susumaniello Herkunft: Apulien, Salento IGP  

Inhalt: 750 Milliliter (25,20 € / 1000 Milliliter)

Regulärer Preis: 18,90 €